Eigenkapitalquote stabil bei über 30 Prozent: uniVersa demonstriert Finanzstärke

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Im Jahr 2025 verzeichnete die uniVersa in der privaten Krankenversicherung Bruttobeiträge von 832,5 Millionen Euro und ein Wachstum von 9,5 Prozent. Der Vollversichertenbestand stieg um 3,5 Prozent durch das Erfolgsprodukt uni-Top. Privat. In der Lebensversicherung sorgte ein Einmalbeitragsplus von 19,9 Prozent für Zuwachs, während die fondsgebundene Rente und die neue Berufsunfähigkeitsversicherung für Neugeschäft sorgten. Die Schaden-/Unfallversicherung trug mit sieben Prozent Wachstum bei. Ein neues Quartier am Kohlenhof verdeutlicht die langfristige Entwicklungsstrategie.

Marktüberdurchschnittlich: uniVersa steigert 2025 Bruttobeiträge weiterhin deutlich gegenüber Branchendurchschnitt

Infografik (Foto: uniVersa)

Infografik (Foto: uniVersa)

In der Berichtsperiode 2025 legte die uniVersa bei den gebuchten Bruttobeiträgen um 8,2 Prozent zu und erreichte damit 1.022,9 Millionen Euro, während der Gesamtmarkt um 6,6 Prozent wuchs. Erstmals in der Unternehmenschronik überschritt die Gruppe die Marke von einer Milliarde Euro und festigte ihre Herausstellung am Markt. Vorstandssprecher Frank Sievert würdigte den sechsten Zuwachs in allen drei Geschäftseinheiten sowie ein Kapitalanlagenergebnis von 231,6 Millionen Euro, dem zweitbesten der Historie, ausgezeichnet.

Vorsteuerergebnis steigt auf 116,2 Millionen Euro und bleibt profitabel

Das Ergebnis vor Steuern erreichte 116,2 Millionen Euro, was die robuste Ertragskraft verdeutlicht. Nach Steuern verblieb ein Gewinn von 88,9 Millionen Euro, der den positiven Geschäftserfolg unterstreicht. Zur Sicherung künftiger Rückerstattungen wurden 82,9 Millionen Euro in die entsprechende Rückstellung eingestellt. Das Eigenkapital wuchs um 1,0 Prozent auf 370,0 Millionen Euro an, wodurch die Kapitalbasis gestärkt wurde. Die Kapitalanlagen stiegen auf 8.464,9 Millionen Euro, während das Neugeschäft einen deutlichen Rekord verzeichnete.

Eigenkapitalquote bleibt stabil bei 30,9 Prozent im Wachstumskurs uniVersa

Die private Krankenversicherung steigerte ihre Bruttobeiträge auf 832,5 Millionen Euro und erreichte ein Plus von 9,5 % im Vergleich zum Vorjahr, während der Markt nur um 7,3 % wuchs. Die Vollversichertenzahl nahm um 3,5 % zu und betrug 141 349 Personen. Entscheidender Wachstumsmotor war das Produkt uni-Top. Privat. Zusätzlich wurde ein Zahnzusatz-Tarif mit drei Leistungsstufen eingeführt. Die Überschussverwendung kletterte auf 100 %, die Eigenkapitalquote blieb stabil bei 30,9 %.

Gesamtbestand wächst durch starke Einmalbeiträge und fondsgebundene Rentenprodukte erneut

Im zurückliegenden Berichtsjahr wurde in der Lebensversicherung ein Beitragsergebnis von 158,1 Millionen Euro erzielt, was einer Steigerung um 1,9 Prozent entspricht. Vor allem Einmalbeiträge verzeichneten mit einem Plus von 19,9 Prozent gegenüber dem Marktzuwachs von 16,9 Prozent einen überdurchschnittlichen Anstieg. Zudem sorgte das Neugeschäft in fondsgebundenen Rentenversicherungen und der neuen Berufsunfähigkeitsversicherung für einen Zuwachs der Bestandsvolumen um 3,8 Prozent. Die Eigenkapitalquote kletterte auf 46,6 Promille und unterstreicht den stabilen Kapitalpuffer.

Jubiläumsjahr bringt 7,6 Prozent Beitragssprung dank stabiler Risikokalkulation hervor

Im Jubiläumsjahr zum 75. Geburtstag erzielte die Schaden- und Unfallversicherung ein Beitragswachstum von 7,6 Prozent und erreichte 32,4 Millionen Euro Brutto-Einnahmen. Getragen wurde dieser Aufschwung vorrangig von der Kfz-Sparte und der neu eingeführten Wohngebäudeversicherung, die je ein Drittel zum Gesamtvolumen beitrugen. Die Brutto-Schadenkostenquote beträgt 81,3 Prozent und unterbietet damit den Marktwert deutlich, während die Eigenkapitalquote bei starken 279,3 Prozent liegt. Sie dokumentieren damit die finanzielle Solidität und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig untermauern.

50-jähriger Krause, 46-jährige Wimmer, Holzmann: frische Impulse im Vorstand

Mit dem planmäßigen Ausscheiden zweier erfahrener Vorstände wurde die Führungsspitze strategisch erneuert. Stefan Krause (50) und Dr. Marco Wimmer (46) besetzen intern die vakanten Posten, während Vertriebsspezialistin Jutta Holzmann (46) extern neu in den Vorstand einzieht. Die Versicherungsvereins-Struktur sichert Unabhängigkeit und stabile Entscheidungsprozesse. Dadurch bleibt ausreichend Spielraum, um den ertragreichen Wachstumskurs als Qualitäts- und Serviceversicherer konsequent fortzusetzen und gezielt neue Geschäftsfelder zu entwickeln. So kann das Unternehmen agil auf Marktveränderungen reagieren.

Erhebliche Effizienzsteigerung durch kontinuierlich KI-getriebene digitale Prozesse im Neugeschäft

Im Auftakt des Jahres 2026 steigerte sich das Neugeschäft um etwa 21 Prozent gegenüber dem Rekordvorjahresniveau. Laut Frank Sievert ist es entscheidend, die Geschäftsprozesse kontinuierlich zu verbessern und auf moderne Technologien zu setzen. Daher rückt die digitale Transformation in den Mittelpunkt, begleitet von klar definierten Prozessorientierungen, einer stärkeren Ausrichtung auf Vertrieb und Kundenbedürfnisse sowie dem gezielten Einsatz künstlicher Intelligenz. Diese Kombination soll zu effizienteren Abläufen und einem verbesserten Kundenservice führen.

840 Mitarbeitende und 6368 Vertriebspartner profitieren vom neuen Kohlenhof-Standort

Der neu geplante uniVersa-Gebäudekomplex in Nürnberg-Kohlenhof soll bis Mitte 2030 bezugsfertig sein und moderne Büroeinheiten mit offenen Arbeitslandschaften vereinen. Ein innovatives Laufbahn- und Kompetenzmodell sowie eine offene Feedbackkultur bilden das Fundament. Regelmäßiges 360-Grad-Feedback für Führungskräfte fördert gezielte Entwicklungsschritte. Bis zum Stichtag 2025 waren 840 interne Mitarbeiter und 58 Auszubildende bei uniVersa tätig. Ergänzend arbeiteten 6.368 Partner im Außendienst und Vertrieb für das Unternehmen. Die Kombination stärkt Innovationskraft und Mitarbeiterbindung langfristig.

Im Geschäftsjahr konnte die uniVersa Versicherungsgruppe dank starker Kapitalanlagen und einer effizienten Kostenstruktur ein überdurchschnittliches Wachstum erzielen. Die Bruttobeiträge legten deutlich zu, während die Eigenkapitalquoten weiterhin auf hohem Niveau verharrten. Attraktive Überschussbeteiligungen honorieren zum einen Kundenvertrauen und zum anderen die Finanzstärke des Unternehmens. Parallel dazu treiben innovative Tarifmodelle im Kranken-, Lebens- und Schadenbereich die Marktpräsenz voran und garantieren nachhaltige Sicherheit durch konsequente Digitalisierung aller Kernprozesse. Dabei fördern kontinuierlich zukunftsorientierte Produktentwicklungen.

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